Die meisten Beschäftigungsbedingungen sind in einem schriftlichen Vertrag oder einem Firmenhandbuch angegeben. Brauch und Praxis am Arbeitsplatz können jedoch auch eine Beschäftigungsdauer darstellen (z. B. eine Mittagspause von 10 Minuten). Ein Leiharbeitnehmer ist vor der Meldung von Verstößen gegen das Arbeitnehmerschutzgesetz (Temporary Agency Work) Act 2012 geschützt. Dies bedeutet, dass der Mieter oder die Agentur einen Leiharbeitnehmer nicht durch Entlassung, unfaire Behandlung oder eine ungünstige Änderung seiner Beschäftigungsbedingungen bestrafen darf. Das Social Welfare (Miscellaneous Provisions) Act 2003 präzisiert die Sozialversicherungsposition von Leiharbeitnehmern. Sie sieht vor, dass Leiharbeitnehmer versichert sind und die Person, die die Löhne zahlt, der Arbeitgeber für PRSI-Zwecke ist. Das Gesetz zum Schutz der Arbeitnehmer (Temporary Agency Work) 2012 zur Umsetzung dieser EU-Richtlinie in irisches Recht wurde am 16. Mai 2012 in Kraft getreten. Sie sieht vor, dass alle Leiharbeitnehmer gleich behandelt werden müssen, als ob sie vom Mieter an vom ersten Arbeitstag an direkt eingestellt worden wären. Unser Dokument Arbeitsrechte während COVID-19 Einschränkungen hat die neuesten Informationen über die Rechte der Arbeitnehmer und die Pflichten der Arbeitgeber während der COVID-19 Notfallzeit. Sie können die Pflichten Ihres Arbeitgebers lesen, wenn Sie während COVID-19 zu Hause arbeiten.

Sie müssen dem Mitarbeiter innerhalb von 2 Monaten nach Aufnahme der Arbeit eine Erklärung über die verbleibenden Bedingungen vorlegen. Details finden Sie in unserem Dokument Arbeitsvertrag. Die Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass ihre Arbeitnehmer bestimmte grundlegende Arbeitsrechte erhalten. Diese Rechte unterliegen einem detaillierten Arbeitsrecht. Wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen oder ein Unternehmen gründen, das Mitarbeiter beschäftigt, müssen Sie mit Ihren Aufgaben und den Rechten Ihrer Mitarbeiter vertraut sein. In diesem Dokument konzentrieren wir uns auf Ihre Pflichten gegenüber Ihren Mitarbeitern. Weitere Informationen finden Sie in unseren Dokumenten zu verschiedenen Beschäftigungsarten, Teilzeitbeschäftigten, Leiharbeitern und Arbeitnehmern mit befristeten oder bestimmten Zweckverträgen. Sie müssen Ihren befristeten Mitarbeitern die gleichen Beschäftigungsbedingungen wie Ihren festangestellten Mitarbeitern anbieten, einschließlich Bezahlung, Urlaub, Kündigungsfristen und anderen Rechten und Leistungen im Zusammenhang mit ihrer Beschäftigung. Als Arbeitgeber müssen Sie Ihre befristet beschäftigten Mitarbeiter benachrichtigen, wenn offene Stellen frei werden. Es ist wichtig, dass der Leiharbeitnehmer weiß, wer für die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften verantwortlich ist – die Agentur oder die Firma, für die er arbeitet.

Die EU-Richtlinie über Leiharbeit 2008/104/EG (pdf) trat am 5. Dezember 2011 in Kraft. Sie sieht vor, dass alle Leiharbeitnehmer vom ersten Arbeitstag an mit regulären Arbeitnehmern gleich behandelt werden müssen, was Folgendes betrifft: Nach dem Gesetz zum Schutz der Arbeitnehmer (Teilzeitarbeit) von 2001 kann sich ein Teilzeitleiharbeitnehmer nur mit einem vergleichbaren Vollzeitbeschäftigten vergleichen, der auch Leiharbeitnehmer ist. Ausnahme: Hat der Leiharbeitnehmer einen unbefristeten Vertrag mit der Agentur und wird zwischen den Aufträgen bezahlt, so gilt keine Gleichbehandlung in Bezug auf die Entlohnung. Das Gesetz gilt für Leiharbeitnehmer, die bei einer Arbeitsagentur beschäftigt sind und vorübergehend für eine andere Organisation (den Mieter) arbeiten sollen.